KERV Ring: Kontaktloses zahlen und VIEL mehr!

In Zurück in die Zukunft II sehen wir Marty mit seinem Fingerabdruck unterschreiben und den älteren Marty einen verhängnisvollen Vertrag mit einer Karte eingehen. Zugegebenermaßen liegt der 21. Oktober 2015 nun tatsächlich schon in der Vergangenheit, aber mit diesem kommenden Payment-System wird es sich auch so anfühlen. Ab dem Frühling 2016 sollten nämlich die ersten Kerv Ringe verfügbar sein.

Die Heirat mit der Geldbörse

Ein Ring am Finger schränkt praktisch keine Aktivität ein. Er stört nicht während dem Radfahren und dank der wasserdichten Bauweise kann er sogar während dem Surfen oder Schwimmen getragen werden. Trotzdem erlaubt der Kerv das uneingeschränkte Zahlen an allen Annahmestellen mit „contactless payment“. Für die Benutzung ist nicht einmal ein PIN notwendig. Aber der stylische Ring kann noch mehr. Darauf können Kontaktdaten oder medizinische Informationen für den Notfall gespeichert werden. Diese Daten lassen sich sogar direkt auf ein Smartphone übertragen – das ist noch viel stilvoller als eine Visitenkarte. Zusätzlich kann Kerv sogar als Schlüssel für digitale Schließsysteme dienen. Das kleine Power-Paket scheint also selbst die Fingerabdruck-Scanner aus „Zurück in die Zukunft II“ mühelos zu übertrumpfen.

Annahmestellen für „contactless payment“

Der alltägliche Einfluss dieser Innovationen steigt natürlich erheblich mit der Zahl der Annahmestellen. Deshalb wollen wir an dieser Stelle kurz die Entwicklungen in diesem Bereich analysieren. Derzeit existieren bereits über 360.000 Annahmestellen für kontaktloses Bezahlen in Österreich. Dazu zählen unter anderem große Lebensmittelhändler, wie MPreis oder SPAR, aber auch die ÖBB. Nach einer ausgiebigen Radtour kann also einfach der Kerv Ring verwendet werden um eine Erfrischung zu kaufen und die Fahrkarte für den Zug zurück nach Hause zu bezahlen. Die Zahl der Akzeptanzstellen steigt natürlich ständig an.

Hinweis: Bedenken wegen der Sicherheit sind keinesfalls angebracht. Transaktionen ohne PIN sind in Österreich auf maximal 25 Euro beschränkt. Also selbst wenn der Kerv verloren geht, was bei einem Ring ohnehin sehr unwahrscheinlich ist, kann bis zur Meldung wenig Schaden entstehen.