Die Lasertastatur – Wie bei „Zurück in die Zukunft“ im Test

Einen Computer mit ein paar Bewegungen in der Luft zu bedienen, gehört schon lange zu den Träumen vieler Sci-Fi Autoren. Ganz können wir diese Vorstellung noch nicht technisch umsetzen, aber diese Lasertastaturen für Smartphones oder Tablets kommen schon sehr nahe an die Bedienung mittels Hologrammen ran.

 

Die Funktionsweise der Laser-Tastaturen

Dieses kleine Gerät bzw. Kästchen wird über Bluetooth mit dem Smartphone verbunden. Kurz nach dem Einschalten passiert dies ganz automatisch und auf dem Handy muss die App nur im entsprechenden Menü bestätigt bzw. zugelassen werden. Im nächsten Schritt wird eine vollwertige Lasertastatur auf eine gewünschte Oberfläche projiziert. Wie durch Zauberhand ersetzt nun diese Tastatur aus Licht das nervige Tippen auf den ständig zu kleinen Bildschirmen der Handys. Dabei registriert das Gerät aber nicht den Kontakt mit den Laserstrahlen, sondern ein Infrarot-Scanner erfasst die Position der Finger in drei Dimensionen. Das macht die Laser-Tastatur entsprechend universell einsetzbar und unabhängig von jeder denkbaren Oberfläche.

Lasertastatur Lasertastaturen Test

Unser Test der Laser-Tastatur

Wir haben auch eine der Lasertastaturen, nämlich die BlueBeach, selbst getestet. Die Verbindung mit dem iPhone klappte tatsächlich in Windeseile und ohne jegliche Probleme. Auch das Tippen war direkt möglich. Nur einige Einstellungen fehlten noch und machten einen Blick in die Betriebsanleitung notwendig. Zum einen war jeder Tastenanschlag mit einem lauten Ton verbunden, der sich aber abstellen lässt. Weites musste auch die Stärke des Lasers bzw. die Intensität der Projektion noch angepasst werden. Nach diesen kleinen Adaptionen funktionierte die Laser-Tastatur aber prächtig und zog umgehend viele Blicke auf sich. Die Neugierde der anderen Personen im Raum, wir testeten in einem Restaurant, ließ sich kaum übersehen.

Hinweis: Eine Laser-Tastatur lässt sich fast nur im Internet einkaufen. Als wir in den üblichen Elektronikketten danach fragten, hieß es nur neidvoll: „Ich würde solch ein Gerät gerne einmal im Einsatz sehen!“ In den Sortimenten war sie aber nirgends zu finden – also besser im Netz zuschlagen!